Privatkino: new BluelineCinema [14]

Aufbau einer Curved Screen.
Als erstes braucht man die Größe des sichtbaren Leinwandbereiches. Da mein Raumhöhe begrenzt ist, habe ich mich entschieden den Screen auf 1,50m Höhe zu begrenzen, was bei einem 21:9 Cinemascopeformat eine Leinwandbreite von 3,60m ergibt.
Die Krümmung: Mein Projektor, insbes. die verwendeten Optiken gewährleisten eine Krümmung von um die 10 Prozent der Leinwandbreite.
Das heißt im Klartext, ausgehend von der Mitte der Leinwand = “0″, ist der linke bzw. rechte Rand der Screenkonstruktion 36cm nach vorne gezogen (relativ gesehen zur Mitte). Dadurch ergibt sich eine max. Wölbung des Leinwandtuches.
Als Trägermaterial für das Tuch dient eine Unterkonstruktion, die zum einen als Befestigung und als Kurvenradius dient und zum zweiten dafür sorgen wird, dass das Tuch einwandfrei plan anliegt.
Das Leinwandtuch mit einem Gain von 2 wird dann auf diese Unterkonstruktion mit einem leichten Zug angetackert. Wichtig dabei ist, dass keine Falten dabei entstehen.
Die gesamte Konstruktion wird dann zum Schluß rückseitig verschlossen und abgedichtet, sodaß ein hermetisch dichter Korpus entsteht.
Warum dieser Aufwand?
Da das leicht gespannte Tuch, physikalisch bedingt, sich in der Mitte nach vorne wölbt, wäre ein gleichmäßiges Bild unmöglich.
Der dichte Korpus wird mittels eines PC-Lüfters in Unterdruck versetzt, wobei sich das gewölbte Leinwandtuch wieder in eine plane Ausgangsstellung zurückversetzt, sodass eine optimale Bildeinstellung vorgenommen werden kann.

Auf dem Bild sieht man die am Boden liegende Unterkostruktion und das bereits zum Teil befestigte Leinwandtuch.

Anbringen des Leinwandtuches auf den Rahmen

Über wolfmunich

wolfmunich

Heimkinofreak bis zum Abwinken, Hundeliebhaber (2 Berner Sennen) und Schwimmteichbauer

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